Bastelstunde
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Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen

Auf Grund der vielen Nachfragen, welche mich fast täglich per eMail erreichen betreffs der Ausstattung, habe ich mich entschlossen - hier eine Bastelstunde einzurichten. Die folgenden Nachbauanleitungen stellen keinen Anspruch auf Vollzähligkeit. Genau so wenig können Haftungsansprüche für entstandene Schäden gegen den Betrieber dieser Website geltend gemacht werden.

Am Amaturenbrett befindet sich eine - vermutlich durch eine Fachwerkstatt eingebaute - zusätzliche Bedieneinheit. Diese besteht aus 1,5 mm dickem Schwarzblech.

a_Schalteinheit_Höhe

zu den Elementen:

links befindet sich der Zigarettenanzünder, welcher gleichzeitig linksseitig das Bedienteil befestigt. Die beiden Taster (rot und gelb) sind für die Warnblinkanlage sowie für die Nebelschlußleuchte. Der sich darüber befindliche einstufige Zugschalter ist zum Schalten des auf dem Kotflügel montierten Suchscheinwerfer. Der Zugtaster (zwei Ebenen) unterhalb der orange farbenen Kontrolleuchte ist für die Zusatzheizung, der sich unterhalb der grünen Kontrollampe befindliche Zugschalter hat zwei Funktionen. Die erste Schaltstufe setzt die Rundumkennleuchten in Betrieb und schaltet in der zweiten Stufe die Motorsirene zu den blauen Blinklichtern. Die Eriston/Presstonanlage wurde über den sich am Gerät befindlichen Hauptschalter bedient. Zwischen den Kontrollampen befindet sich noch eine weitere Befestigung der Bedieneinheit.

a_Schalteinheit_breite

Im folgenden wird die sich auf dem rechten Radkasten befindliche Öffnung für die Zusatzheizung (Abgas) gezeigt. Da der Lada werkseitig über keine Standheizung verfügt, wurde diese Zusatzheizung eingebaut. Im Vordergrund befindet sich noch der Originale Benzintank. Dieser ist mit zwei Metallwinkel am Kühler angebracht.

a_Standheizung_fehlt
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Ansicht des sich auf der Hutablage befindlichen Holzkasten, welcher u.a. zur Aufbewahrung des EWZ Satzes für das RWA 72 K diente. Der Holzkasten (Innenmaßen 180 x 110 x 55 mm) besteht aus 13 mm starken Sperrholz. Die Holzteile sind “getackert”. Befestigt sind die Teile mittels Holzstifte auf dem Holzbrett. Auf den Boden wurde grauer Filz geklebt. Der im Bild sichtbar Riemen besteht aus dünnem Rauhleder.  

a_Hutablage_Kasten

Gesamtansicht der Hutablage. Der sich zwischen den beiden Ablagen befindliche Lederiemen war zur Fixierung der Kabel für das RWA gedacht. Deshalb bestand dieser Riemen gleichfalls aus sehr dünnem Rauhleder, welcher gleichfalls mit fünf Klammern auf die Grundplatte getackert ist.

a_Hutablage
a_Fontablage_kleiner_Kasten

Das Bild oben zeigt die Halterung für das RWA 72 E. Da dieses Gerät bereits eine hohe Eigenmasse aufweist, sind hier die Laderriemen stabiler aber gleichfalls auf den Holzrahmen getackert. Die gleiche Befestigungsmethode wurde auch für die Holzleisten verwendet.

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Des öfteren steht der Oldtimerfreund vor der Frage, wie bekomme ich mein Funkgerät U 700 befestigt? Als erstes wird der Gummirahmen durch einfaches abziehen vom Gehäuse entfernt.

Nachdem der Gummirahmen entfernt wurde, befinden sich jeweils links und rechts zwei Schrauben. Mittels eines HX 3 werden erst die beiden rechten Schrauben komplett gelöst. Anschließend werden die beiden linken Schrauben jeweils abwechselnd gelöst, so dass sich die Frontplatte abhebt.

a_Gummi_entfernt
a_Werkzeug

Anschließend kann die Platine zum Bedienteil vorsichtig nach vorne heraus gezogen werden.

a_Ansicht

Nach dem lösen der drei Schrauben an der Steckverbindung, kann das Bedienteil vom Sende- Empfangsgerät getrennt werden.

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Meistens bereitet die Befestigung des Bedienteil am Amaturenbrett des Fahrzeuges Probleme, da die entsprechenden Einbau- und /oder Befestigungsmöglichkeiten fehlen. Da die Platine der Elektronik, genug Platz links und recht lässt ist es möglich einfach in das Gehäuse zwei Gewindebohrungen ein zu bringen. Empfohlen wird maximal M5. Mit zwei Schrauben wird dann das Gehäuse am Amaturenbrett befestigt. Dabei ist zu beachten, dass zwischen dem Befestigungsort und dem Gehäuse genug Platz bleibt, um den Gummirahmen wieder auf zu setzen.

Zumindest in den hier bekannten originalen Einsatzfahrzeugen der Deutschen Volkspolizei vom Typ Lada 21013, befand sich auf dem Kardantunnel, vor der Rücksitzbank zwei Stehbolzen. In meinem Lada, waren die noch vorhandenen Hutmuttern mit einem dunkelgrünen Farbüberzug versehen. Gemäß der DV 12/88, waren einige Fahrzeuge (nur Schutzpolizei) mit einem Waffenhalter für vier Maschinenpistolen ausgerüstet. Im Rahmen der Recherche, wurde ich im Museum in Glöthe fündig. Dank dem Ingo, kann ich hier diesen Waffenhalter vorstellen.

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In der letzten Zeit erreichen uns immer wieder Anfragen zur Presston 7512 . Leider können Wir keinen Anschlusstecker besorgen. Aber hier ein Tipp: Man besorge sich einfach Flachsteckhülsen. In der Größe 4,8 x 0,5 mm müssten diese passen. Ggf. die Hülsen mittels geeignetem Werkzeug (Feinmechnikerzange) nach dem Aufstecken auf die Anschlüsse, etwas anbiegen. Ratsam ist es, sich einen aus drei Anschlusskabeln bestehenden “Kabelbaum” zu basteln. Wer ganz sicher gehen will, nimmt vier Kabel. Das vierte Kabel stellt dann die Masseverbindung dar. Ratsam ist es den Kabelbaum mittels einer Schelle ab zu fangen. Auf der sicheren Seite ist der, welcher die Flachsteckhülsen mit Isolierschlauch überzieht. Die weitere Verbindung zu den Druckkammerlautsprecher erfolgt über eine lösbare Verbindung.

Wenn der Haltebügel der Presston sich an der Fahrzeugmasse befindet, ist das vierte Kabel überflüssig, da die Presston mit dem Gehäuse auf Masse geschaltet ist.

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Lada Wappen1

Lada Wappen4

Lada Wappen5

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Blaulichtbrücke

Nachfolgend einige (aber noch nicht fertige) pdf Dateien zu eventuellen Nachbauobjekten. Die Abmessungen (so weit vorhanden) wurden von den vorhandenen Originalteilen abgenommen. Die Dateien werden noch ergänzt.

Ablage hinten

Ablage Kofferraum Seitenansicht

Grundplatte Kofferraum _Draufsicht_

Schaltplan Beleuchtung

Schaltplan Blinker

Schaltplan Nebelscheinwerfer

Schaltplan Presston

Skizze Halter U721 und Anhaltestab

Skizze Kofferraum

Signalbrücke

Presston 7512

 

Neu eingestellt wurde die Beschriftung am Lada der Berliner Landespolizei.

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bei der abgebildeten Waffe handelt es sich um ein nicht schussfähiges Modell im Maßstab 1:1. Die Darstellung der Waffe auf diesem Bild erfolgt nur aus Demonstrationszwecken und aus historischen Gründen.

 

Eine Nachbauanleitung für diesen Waffenhalter erfolgt in Kürze.

 

die Abmessungen für die Beschriftung an einem Streifenwagen der Landespolizei. Mit Hilfe eines Computerprogramm wurden die Buchstaben sowie das Landeswappen berechnet. Zu Beachten ist, dass die Schrift nach DIN ausgeführt ist und was auch wichtig ist, dass in den einzelnen Bundesländern die Beschriftung unterschiedlich gehandhabt wurde.

immer wieder erreichen uns Anfragen zum Thema “ Wie werden die Kabel der Signalbrücke durch das Fahrzeugdach geführt? “. Dazu wurde mittels Kreisschneider ein Loch entsprechend dem Durchmesser der Durchführung geschnitten. Anschließend wurde in diese Bohrung das nachfolgend gezeigte Teil eingeschraubt und von unten (zwischen Fahrzeughimmel und Dach) verschraubt. Diese Durchführungen fanden auch Verwendung bei der Elektroinstallation.

Dachdurchführung

Dachdurchführung (1)

Dachdurchführung (2)

Dachdurchführung (3)

 

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