VP Funk
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Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen

Jede Polizeiverwaltung hat für seine Einsatzkräfte Funkrufnamen, um ein gezieltes Ansprechen zu ermöglichen. So wurden bei der Deutschen Volkspolizei, auf Bezirksebene die Funknamen zugeteilt. Die nachfolgende Tabelle listet diese Funkrufnamen auf.

NEU

die Funkfrequenzen der Volkspolizei sowie die Funkgeräte sind eingestellt.

Bezirke/Bezirksstadt

Funkrufname

Berlin Hauptstadt der DDR

Toni

Rostock

Robbe

Schwerin

Schwalbe

Neubrandenburg

Nander

Potsdam

Puma

Frankfurt an der Oder

Fasan

Cottbus

Cantil

Magdeburg

Milan

Halle

Hermelin

Erfurt

Elster

Gera

Gepard

Suhl

Sperber

Dresden

Drossel

Leipzig

Löwe

Karl-Marx-Stadt

Kondor

Betriebsschutz Wismut

Wisent

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VP Funkfrequenzen

Sendefrequenzen für das UFS 722 C. Diese Sendefrequenzen wurden bei der DVP verwendet.

die Funkfrequenzen werden in den Sende- Empfanggeräten festgelegt. Die Einstellungen am Bedienteil sind ersteinmal unerheblich.

NEU

Wir haben die Frequenzliste aufgearbeitet und stellen diese als pdf hier ein.

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nachfolgend einige der verwendeten Funkgeräte der DVP.

SN850604

Technische Daten:

  • Kanäle:               4
    Kanalabstand:    25 kHz
    Modulation:        F3
    Empfindlichkeit: 0.8 µV
    Tonruf:              1750 Hz
    Transistoren:        27
    Reichweite:         2 .. 5 km Betriebsdauer:    8 Std bei 10% Senden
    Stromversorgung: 2 Nicad Akkus je 7.2 V
    Maße und Gewicht: 117 x 196 x 45 mm, 2 kg

EINSATZ von 1968 bis 1975

UFT 422

ist ein volltransistorisiertes BOS- Gerät der DDR mit 4 Kanälen, hergestellt von RFT. Es wurde unter Anderem von der Volkspolizei und der Feuerwehr, aber auch bei der Deutschen Reichsbahn eingesetzt.

Eine im Schulterriemen eingebaute Kabelantenne wurde benutzt, wenn nur kurze Entfernungen zu überbrücken waren, oder die ebenfalls zugehörige Stahlbandantenne hinderlich war.

Als Zubehör ist ein Sprechgeschirr mit Kehlkopfmikrofon vorhanden, das besonders bei lauten Umgebungsgeräuschen vorteilhaft ist; und der normalerweise verwendete trichterförmige Mikrofon/Lautsprecher.

UFT 422 1

Technische Daten:

  • HF Leistung: 0,5 Watt an 50 Ohm. Empfindlichkeit: 0,65 uV.
    Modulation: F3.
    Betriebsspannung: 8,2 ... 11,6 V. Frequenzbereich: 146 ... 174 MHz. Kanäle: max. 4.
    Kanalschaltbandbreite: 1 MHz.
    Bedienteil: UBT 70 bzw.
    Reichweite: bis 5 km.
    Batterie: 9,6 NC 0,225.

EINSATZ ab 1975 bis 1992

UFT 721

wurde im BOS-Bereich verwendet und war besonders bei der Dt. Reichsbahn stark verbreitet. Es wurde in 2 Versionen, für 2 M und für 70 cm hergestellt. Geräte für 70 cm sind seltener.

folgende Frequenzen waren für den Funkverkehr innerhalb der BdVP Potsdam vorgesehen.

Frequenz UFT 422

Kanal

Kanal UFS 722 C

152,375

I

35

152,500

II

40

152,575

III

43

152,625

IV

45

UFT 771

Technische Daten:

  • HF Leistung: 0,5 Watt an 50 Ohm. Empfindlichkeit: 0,7 µV.
    Modulation: G3E (Phasenmodulation).
    Betriebsspannung: 8,2 ... 11,6 V. Frequenzbereich: 440 ... 470 MHz.
    Kanäle: 12 Quarzkanäle. Kanalschaltbandbreite: 1 MHz.
    Bedienteil: UBT 70.1
    Batterie: 9,6 NC 0,225.
    Stromaufnahme:
  • Empfang: 10 mA.
  • Empfang bei Lautstärke 30 mW: 120 mA.
  • Senden: 200 mA.

Erprobung bei der DVP ab 1984

UFT 771

wurde in der DDR im BOS- Bereich benutzt. Hier gibt es, anders als beim UFT-721, nur die 70-cm-Version. Bei der DVP sollte der Einsatz des UFT 727 (2m Band) erfolgen

PR 31

Technische Daten:

Sendeleistung: 1 W
Kanäle:
70
Kanalabstand: 25 kHz
Betriebsart: F3, simplex
Empfindlichkeit: 0.7 µV bei 12 dB
Frequenzhub: +- 5 kHz
NF- Leistung: 400 mW
Betriebszeit per Akkuladung: 8 Std. bei 1:1:8 (Senden / Empfang / Bereitschaftsempfang)
Zulässige Betriebsspannung: 11.0 ... 14.7 V
Akku: Batterie "10 NiCd RS 500" ; 12 V 500 mA
Stromverbrauch:

  • Senden: 280 mA
  • Empfang: 110 mA (bei 400 mW Lautstärke)
  • Bereitschaftsempfang: 10 mA
    Einzelteile:
  • Funkgerät PR 31
  • Miniflex- Antenne PA 32
  • Stabantenne PA 32
  • Lautsprechermikrofon PO 31
  • Batterie
  • Bedienungsanleitung

PS 31

ist ein von Tesla hergestelltes tragbares Funkgerät, das (auch?) in der DDR benutzt wurde. Es ist ein Simplexfunkgerät mit 70 Kanälen im 80- MHz- Band; und ist für die Verbindung mit Feststationen, Mobilstationen und PS 31 untereinander vorgesehen.
 

Erprobung ab 1988

Das vorhandene PS 31 hat einen eingebauten Schlüsselschalter. Es wurden auch PS 31 ohne den Schlüsselschalter gebaut (der dann auch nicht verlorengehen konnte).

Die Besonderheit ist eine eingebaute und abzuschaltende
Sprachverschleierung, (Invertierung); ebenfalls eine auszusendende Statusmeldung

Am Anfang jeder Aussendung wird automatisch ein mehrstelliger numerischer Code gesendet, der den Identifikationscode beinhaltet. Während des Sendens kann ein einzelner oder ununterbrochener Signalton gesendet werden.

Das Gerät befindet sich in einer stabilen Ledertasche und wird auf der linken Seite getragen. Die Bedienungselemente befinden sich auf der Ober- und Vorderseite.

Auf der Oberseite:
Anschlußstecker für Lautsprechermikrofon Anzeige des Codes (LED) Tastatur zur Eingabe des Codes Schlüsselschalter (dem Gerät zugeordnet) Lautstärkeregelung Antennenstecker

Auf der Vorderseite:
Zwei Kanalschalter (Zehner / Einerpotenzen) mit zwischenliegender
Anzeige
Betriebsartenschalter. Einzustellende Betriebsarten:
* sparsamer Betrieb ohne Gesprächs- Verschlüsselung
* sparsamer Betrieb mit Verschlüsselung
* Betrieb mit Gesprächsverschlüsselung
* Betrieb ohne Verschlüsselung mit ausgeschalteter Rauschsperre.

das
Lautsprechermikrofon hat folgende Bedienelemente und Anzeigen:
* PTT- Schalter;
* Rote Taste NOT. Zum Drücken ist die zweite Hand notwendig,
eine versehentliche Auslösung ist somit nicht möglich.
* Rote Leuchtdiode zur Anzeige des Batteriezustandes.

Zwei Antennen gehören zur Station:
* Miniflexantenne PA 31 (220 mm lang) und
* Stahlbandantenne PA 32 (750 mm lang) für größere Reichweiten.

Frequenzbereich:

  • 80- MHz- Band

In diesem Video haben Wir das Funksystem in der ETZ 250 Funkkrad getestet. Unter Anleitung eines berechtigten Funkamateurs, konnten die Frequenzen ermittelt werden. Auf Kanal 11 war die Frequenz 152,375 MHz. Perfekt, da unser Polizeilada im U700 die gleichen Frequenzen hat. Hier ist es alledings Kanal 25.

In diesem Video haben wir es geschafft über Funk eine Verbindung zwischen dem Polizeilada und der ETZ 250 Funkkrad zu erhalten. Auch dieser Versuch war legal, da ein Funkamateur mit entsprechender Lizenz vor Ort war.

Mit Einführung des Funkgerätesystem RFT U 700, bestand die Möglichkeit den Status anzeigen zu lassen. In den FStW`s erfolgte zu Beginn der Streifentätigkeit, dass die Funkgeräte eingeschaltet wurden. Dabei wurde die entsprechende Kennung gesendet und auf dem Display, welches beim OdH (OperativDiensthabener) angezeigt. Wenn das Notrufsystem im FStW betätigt wurde, erfolgte hier in der obersten Anzeige gleichfalls die Funkkennung.

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Funkgerätesatz SEG 100 mit Zusatzteil FZ 100. An dieses Gerät konnte ein Fernschreiber angeschlossen werden. Bis ca. 2016 sendete der Deutsche Wetterdienst per Funksignal die täglichen Wetterberichte.

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