Wendezeit
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Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen

Wie unschwer zu erkennen ist, verkörpert der vorgestellte Lada 1200 (WAS 21013) die Zeit der politischen Wende und die Zeit darüber hinaus bis ins Jahr 1992.

Da das Fahrzeug eine Zulassung hat, nehmen Wir auch an Termine 2008/2009 teil. Zu diesen Events trage ich stilgerecht eine Volkspolizeiuniform. Das besondere daran ist, dass diese Schulterklappen trägt, wie sie einem breiten Kreis unbekannt sind. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, einmal diese Uniform sowie einige Besonderheiten aus den Tagen der politischen Wende und damit aus der Umgestaltung einer Polizei berichten. Die nachfolgenden Informationen beruhen auf meinen Recherchen und können durchaus von Erkenntnissen Anderer abweichen. Für weiterführende Informationen bin ich dankbar. 

Vopo und LaPo4

vor der politischen Wende undenkbar. Jetzt schon fast Alltag. Schutzpolizei West und Ost an der ehemaligen Grenze zwischen Treptow und Neuköln in Berlin im August 1990.

Dienstbuch der Volkspolizei - hier noch Ministerium des Innern

Dienstausweis der Volkspolizei - hier schon Ministerium für Innere Angelegenheiten

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Nach der Wende blieb das Staatswappen Hammer, Zirkel und Ährenkranz weiter das Staatssymbol der DDR. Erst mit Beschluss der damaligen Volkskammer der DDR vom 30. Mai 1990 wurde das Staatswappen an öffentlichen Gebäuden entfernt

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Dienstbluse eines Obermeister der Volkspolizei, darunter das dazugehörige Schulterstück

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Uniformjacke und Schulterstück eines Polizeihauptmeister. Offiziell wurden diese Schulterstücke nur in sehr geringer Stückzahl ausgegeben. Die Form der Schulterstücke wurde den noch heutigen gebräuchlichen Schulterklappen der Landespolizei nach empfunden. Jedoch war der Unterstoff aus dem gleichen Material, wie die Uniformjacken und - hosen, die aufgewebten Sterne waren hellgrün. Als Befestigung wurden weiterhin die bis dahin verwendeten silberfarbenen Knöpfe mit den dazugehörigen Schlaufen verwendet.

Die Zeit nach der politischen Wende in der DDR brachte auch Kuriositäten zu Tage. Bei der DVP war die höchste Amtsbezeichnung Obermeister der VP. Im Rahmen und vermutlich auch in Vorbereitung auf die Wiedervereinigung, wurden aus einigen Obermeistern - Hauptmeister. Zeitweilig wurden auch bei der Kriminalpolizei die Bezeichnungen Kriminalsekretär ff. eingeführt.

In Anlehnung an die s.g. Verbandsabzeichen wurden sogar in der DDR Verbandsabzeichen der Volkspolizei gefertigt, aber nie ausgegeben.

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Abzeichen der DVP

Bundesgrenzschutz in Neustrelitz

Bahnpolizeiamt Berlin (Bundesgrenzschutz)

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fast zur gleichen Zeit, als das o.g. Verbands- (Traditions-)abzeichen ausgegeben werden sollte, erfolgte die Weisung auf den Uniformteilen das Staatswappen der DDR zu entfernen.

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Uniformjacke und Schulterklappe eines Polizeihauptmeister, wie diese teilweise noch heute getragen werden. Da aber Bund und Länder ihre Polizeikräfte nach und nach mit blaue Uniformen ausrüstet, dürfte auch diese Uniform bald der Vergangenheit angehören.

Die politische Wende in der DDR hatte auch zur Folge, dass der bis zum 28.08.1990 verwendete EID eines Volkspolizisten aufgehoben wurde, die Volkspolizisten von diesem Entbunden wurden und nunmehr eine TREUERKLÄRUNG ab zu geben hatten.

a_vpstern_158_1 Eid

der Angehörigen der Deutschen Volkspolizei

 

 

   Ich schwöre,

meinem sozialistischen Vaterland, der Deutschen Demokratischen Republik und ihrer Regierung allzeit treu ergeben zu sein, Dienst- und Staatsgeheimnisse zu wahren und die Gesetze und Weisungen genau einzuhalten. Ich werde unentwegt danach streben, gewissenhaft, ehrlich, mutig, dizipliniert und wachsam meine Dienstpflichten zu erfüllen.                                                        

                                      Ich schwöre,            

daß ich, ohne meine Kräfte zu schonen, auch unter Einsatz meines Lebens. die sozialistische Gesellschafts-, Staats- und Rechtsordnung, das sozialistische Eigentum, die Persönlichkeit, die Rechte und das persönliche Eigentum der Bürger vor verbrecherischen Anschläagen schützen werde.

 

Sollte ich dennoch diesen meinen feierlichen Eid brechen, so möge mich die Strafe der Gesetze unserer Republik treffen.

 

                                                                                                                                                        Schr.: 3808/90

 

MINISTERRAT DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK         

                              Stellvertreter des   Ministerpräsidenten                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         und                                                                                                                                             

                                            Minister des Innern

                                                                                                                                             1086 Berlin, den 28.08.1990

 

 

      Chefs der BDVP 1-13

      Leiter der Dienststellen

 

 

Der laut § 4 der Dienstlaufbahnordnung vom 3. Mai 1976 zu leistender Eid der Angehörigen der DVP sowie der Organe Feuerwehr und Strafvollzug des MdI entspricht nicht mehr den sich vollziehenden gesellschaftlichen Verhältnissen.

 Vereidigungen haben deshalb vorerst nicht mehr stattzufinden.

 Alle noch im Dienst befindlichen Angehörigen, die den o.g. Eid geleistet haben, sind darüber zu informieren, dass ich sie davon entbinde. Das hat durch den jeweils zuständigen Dienstvorgesetzten in angemessener Form zu erfolgen.

 Bis zur Konstituierung der Länderregierungen sowie zum Anschluß an die BRD ist jedem Angehörigen der DVP und der anderen Organe des MdI Gelegenheit einzuräumen, statt des Eides eine Treueerklärung abzugeben.

 Diese ist handschriftlich, formlos von jedem im Dienstverhältnis mit dem MdI und seinen Organen stehenden Angehörigen auszufertigen, eigenhändig zu unterschreiben und durch das Personalorgan der Personalunterlage zuzuordnen.

 Der Inhalt dieser Erklärung ist dem in der Anlage beigefügten Text zu entnehmen.

 

 

 

 Anlage                                                                                    Dr. Diestel

 

 

A N L A G E

TREUEERKLÄRUNG

Hiermit erkläre ich:

- dem deutschen Volk und seiner Regierung jederzeit treu zu dienen

- die Würde und Freiheit jedes Menschen sowie das Eigentum zu schützen und zu achten

- die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz zu wahren

- die erlassenen Gesetze einzuhalten und durchsetzen zu helfen sowie

- die mir übertragenen Dienstpflichten gewissenhaft zu erfüllen

 

                                                                ...............................

                                                               Unterschrift

Die ehemaligen Volkspolizisten mußten auch nach der Widervereinigung die Bewaffnung Makarow weiter verwenden. Die bis dahin verwendeten Schulterholster, waren mit den ausgegebenen Uniformen der Landespolizei nicht mehr zu verwenden. Dies betraf auch die bis dahin verwendeten Pistolentaschen. Als Übergangslösung, wurde ein Holster für die Makarow geschaffen. Dieses ist vergleichbar mit dem noch heute benutzten Holster der Sig Sauer P6.

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Nachfolgend möchte ich die Chronik der Deutschen Volkspolizei aufzeigen

Datum

Ereignis

15.05-01.06.45

Bildung und Einkleidung der Schutzpolizei in Berlin. Die Uniformen mussten entsprechend einem Befehl der SMAD der Zeit vor 1933 entsprechen

05.01.1946

Befehl der SMAD, die deutsche Polizei bis zum 15.01.1946 zu bewaffnen

10.Mai 1946

beschloss der Alliierte Kontrollrat in allen Besatzungszonen Bahnpolizeiorganisationen aufzubauen

30. Juli 1946

wurde die Deutsche Verwaltung des Innern auf der Grundlage des SMAD Befehl 212 gegründet

08.12.1947

Aufhebung der bisherigen Kragenspiegel Nummerierung für die Schutzpolizei, Schaffung einer einheitlichen Ausrüstung und Bewaffnung der gesamten Berliner Polizei

01.03.1948

Weisung der amerikanischen und britischen Besatzungsmacht zur Einstellung des Handels zwischen den Westzonen und der SBZ. Eingestellt wurde alle Bahntransporte sowie der Transitverkehr.

Oktober 1948

Einführung einer neuen blauen Uniform mit blauem Hemd und roten Binder. Bildung von -06- Bereitschaften in Berlin und Umgebung.

08. Januar 1949

wurde die Bahnpolizei zum Dienstzweig der Volkspolizei erklärt.

14. Januar 1949

Mit Befehl Nr. 2 der DVdI erfolgte bei der Grenzpolizei und in den anderen Dienstzweigen der Volkspolizei eine Überprüfung zur Entfernung ungeeigneter Kräfte

16. Februar 1949

wurde die Dienstvorschrift DVP 40/49 über die Aufgaben und Befugnisse der Bahnpolizei in Kraft gesetzt.

12.05.1949

Festlegung der Bezeichnung “VOLKSPOLIZEI”. In Berlin erfolgte die Genehmigung zum 31.12.1949.

17. Mai 1949

versahen 7.400 Polizisten ihren Dienst bei der Bahnpolizei. Im Befehl 200/49 der DVdI wurde die Bildung der Transportpolizei angeordnet.

01.01.1950

die Berufsfeuerwehr wird dem Ministerium des Innern (MdI) unterstellt.

10. Januar 1950

mit Befehl Nr. 2/50 des Chefs der Deutschen Volkspolizei, wurden Zugbegleitkommandos befohlen.

16.05.1950

Bildung einer Pferdestaffel in Berlin. In den Stadtbezirken Köpenick (15), Lichtenberg (10), Weißensee (10), Treptow (5)

02.11.1950

Der Strafvollzug wird vom Ministerium des Innern (MdI) übernommen. Es wird ein eigener Dienstzweig begründet.

29.11.1950

In Berlin erfolgt die Schaffung einer zentralen Kommandostelle als Organ des Präsidiums der Volkspolizei, sowie Einrichtung ständiger Befehlsstellen in den Volkspolizeiinspektionen.

28,04.1950

Einführung der ersten 15 Funkstreifenwagen (FStW) vom Typ EMW 340-2. Zwei Botte der Wasserschutzpolizei erhalten Funkgeräte.

27.12.1951

Bildung der Schnellkommandos als “bewegliche und ständige” Einsatzreserve.

1952

Verwaltungsreform bei der DVP. Es entstanden 39 Transportpolizeiämter welche an die Grenzen der Reichsbahnämter angeglichen waren.

23.07.1952

in der DDR erfolgt die Länderreform, es werden 15 Bezirke (inkl. Berlin als Hauptstadt) gebildet

31. Dezember 1952

Mit Befehl des Ministers des Innern, wurde die Transportpolizei dem Ministerium für Staatssicherheit unterstellt.

22.04.1953

Verhinderung eines Banditenüberfall auf den Zirkus Barley. Zum Einsatz gelangten geschlossene Einheiten der Volkspolizei

17. Juni 1953

die Ereignisse brachten auch der Transportpolizei militärische Strukturen. 8.900 Polizisten wurden in Kompanien strukturiert und weitgehend kaserniert.

Juli 1953

Schaffung der Kampfgruppen gem. dem Beschluss der 15. Tagung des ZK der SED

01.10.1953

In Auswertung der Ereignisse des 17.Juni 1953 erfolgt die Bildung eines Bereitschaftskommandos dem die Bereitschaften direkt unterstellt sind. Die Sicherung von Regierungsobjekten erfolgt durch die 4. Bereitschaft nach Herauslösung aus der KVP.

19.11.1953

Einführung von einheitlichen Kennzeichen an den Volkspolizeifahrzeugen

Oktober 1954

Einführung der grünen Uniform für die Schutzpolizei mit neuen Kragenspiegeln sowie veränderten Schulterstücken für Anwärter und Unterführer.

Januar 1955

in Berlin erfolgt die erste Zuführung der Beiwagenkräder M-72

13.09.1955

Bildung von Schnellkommandos und deren kasernierte Unterbringung

1956

mit Bildung der der HV Innere Sicherheit im MfS wurde die Trapo dieser unterstellt.

01. Februar 1957

wurden die Grenz-, Bereitschafts- und Transportpolizei in das Ministerium des Innern eingegliedert.

30. April 1958

wurde die Kasernierung der Trapo auf Befehl des Ministers des Innern aufgehoben.

31.05.1960

Übernahme des Staatswappen in den Polizeistern. Zuvor waren nur die Farben schwarz-rot-gold enthalten.

13. August 1961

Einheiten der Transportpolizei riegelten die Streckenführung im S+U Bahnnetz sowie im Fernverkehr von und nach Westberlin ab.

11. Januar 1962

Beschluss des Nationalen Verteidigungsrates des DDR über die Gleichsetzung des Dienstes in der Bereitschaftspolizei mit dem Wehrdienst in der NVA.

24.01.1962

die VP-Bereitschaften erhalten den Status als Einheiten des Wehrersatzdienstes lt dem Wehrpflichtgesetz der DDR

April 1962

die Dienst bei der Transportpolizeibereitschaft wurde dem Wehrdienst in der NVA gleichgesetzt

01.12.1962

Die 17, 18 und 19 VP Bereitschaft werden dem Präsidenten der VP Berlin unterstellt. Die Bereitschaften erhalten die Truppenfahnen

01.04.1966

die bisherigen S-Kommandos in den Inspektionen werden aufgelöst und in der Inspektion Berlin-Mitte wird ein zentrales Schnellkommando gebildet. Erhöht wird die Ausrüstung der Schutzpolizei mit Funkstreifenwagen und Krädern.

01.05.1966

In Berlin erfolgt die Bildung einer zentralen Verkehrsunfall Bereitschaft (VUB) Diese wird der Abteilung Schutz-/Verkehrspolizei des PdVP unterstellt. Die VUB Mitte, Nord, und Ost werden aufgelöst.

12.08.1966

Bildung von zwei Diensthabenen Gruppen der Kriminalpolizei, welche dem Leiter K des PdVP direkt unterstellt sind.

1967

die Personalstärke der Trapo betrug 6.900 Mann

Februar 1967

Ärmelabzeichen “Schutzpolizei”, “Transport-polizei” sowie die Winkel für die Dienstjahre werden eingeführt. Einführung einer Uniformbluse sowie der Krawatte

Mai 1967

Bildung der zentralen Verkehrsüber-wachungsbereitschaft (ZVB)

01.07.1967

Aufbau zentraler Kräfte Schutzpolizei (ZKS) bei ausgewählten VP-Inspektionen

01.09.1967

In Berlin erhält die VK einen B 1000 mit einer Stereomesskammer zur photometrischen Unfallaufnahme

1970

Auflösung der Transportpolizeiabschnitte und Bildung von Transportpolizeiämtern in jedem Bezirk der DDR. Diese waren dem jeweiligen C-BdVP unterstellt

29.09.1970

50. Jahre Rettungsamt Berlin

01.02.1970

Einführung der Sirenen als Sondersignal bei den VP, Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen. Bei Kolonnen-Führungsfahrzeugen werden die Rundumkennleuchten Blau/Grün und Blau/Rot eingeführt.

12.02.1975

Bereitstellung des FStW Lada 2103 und 2101 für den Streifendienst. Einführung von neuen Funkkrädern

01.07.1975

Aus Anlaß des 30.Jahrestages der DVP wird erstmalig das Ehrengeschenk “ Für 30-jährige Dienstzeit in den Organen des MdI “ überreicht.

27.07.1977

die Hochschule der Deutschen Volkspolizei erhält den Ehrennamen “Karl Liebknecht”

01.01.1978

die neue StVO tritt in Kraft

13.10.1978

Die Volkskammer der DDR beschließt das Gesetz über die Landesverteidigung

Januar/Februar 1979

Unterstützung der Volkswirtschaft bei der Bekämpfung der Folgen des extremen Winters durch Einheiten der Volkspolizei

01.04.1982

Der Ministerrat der DDR beschließt die Verordnung über die freiwilligen Helfer der Deutschen Volkspolizei

26..09.1984

Der Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei eröffnet die VP-Schule in Neustrelitz und verleiht den Ehrennamen “Ernst Thälmann”

01.07.1985

40. Jahrestag der deutschen Volkspolizei

1986

erhöhte Ausbildung an Sonerausrüstungen einschließlich der Aufgabenstellung zur “ Auflösung von gewaltbereiten Gruppierungen”.

19.02.1987

Die Dienstvorschrift X/5 und die Ordnung 155/77 für das gesamte Waffenwesen im MdI tritt in Kraft

02.03.1988

Eine neue Besoldungsordnung wurde erarbeitet und tritt zum 02.03.1989 in Kraft

04.10.1989

auf dem Bahnhof Dresden-Neustadt kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen der DVP und ca. 2.000 DDR-Bürgern, die auf Züge (Sonderzüge in Richtung BRD) aufspringen wollen.

06. - 08.10.1989

Im Umfeld der Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR, kommt es zu schweren Zusammenstößen zwischen demonstranten und Ordnungskräften

01. März 1990

die Personalstärke der Trapo beträgt 5.600 Polizisten und 800 Wehrpflichtige

13. Juni 1990

In Berlin beginnt der Abriss der Mauer

02.10.1990

24 Uhr verabschiedet sich die DDR aus der Geschichte

Interessant sind folgende festgelegten Begriffe

“Deutsche Volkspolizei und Organe Feuerwehr, Strafvollzug und Luftschutz”

“Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei”

Der Luftschutz gehörte nur in der Anfangsphase zu den Organen der DVP. 1976 erfolgte einen Unterstellung dem Minister für Nationale Verteidigung, als “Zivilverteidigung der DDR”.

WENDEZEIT: Allein von der Berliner Volkspolizei wurden 205 Funkstreifenwagen, 19 Kleinbusse, 159 Motorräder, 86 Lastkraftwagen sowie 8 Boote durch den Polizeipräsidenten Berlin übernommen. Dazu kamen noch 17.475 Pistolen, 16.019 Maschinenpistolen, 966 Maschinengewehre sowie 2374 sonstige Waffen und 24.160 Reizstoff - Wurfkörper

Stadtplan von Berlin Stand 1988

bis Juni 1990 war die Stadt geteilt. Die Polizisten sowohl von West nach Ost, als auch von Ost nach West konnten nur in Zivil die bis dahin bestehende Grenze passieren. Dienstfahrzeuge beider Polizeien durften erst recht nicht auf die jeweilige andere Seite. Dies änderte sich mit Wegfall der Grenzkontrollen. Zum Vergrößern der Karte, bitte auf diese klicken.

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Dienstvertrag 1
Dienstvertrag 2

Originaler Dienstvertrag - ausgestellt am 27.09.1990 - gültig ab dem 01.10.1990. Mit diesem Dienstvertrag wurden ehemalige Soldaten der NVA in das Dienstverhältnis beim MdI übernommen. Man beachte bitte den Begriff Polizeivollzugsbeamter. Die Einstellung erfolgte bei der GSA (E) Wilhelmshagen ( Grenzschutzabteilung - Einsatz). Zuvor befand sich in Wilhelmshagen das Grenzaus-bildungsregiment 39.

Rückseite des Dienst-vertrages. Bemerkenswert ist dass das Dienstsiegel nicht vom Ministerium des Innern (MdI) sondern vom Grenzschutzkommando Ost ist.

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Lada Niva Wartburg BGS
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Lada Niva

www.klug-suchen.de/eintrag/s2a.html

www.beliebtestewebseite.de

 

 

die nachfolgenden Bilder sind mit freundlicher Genehmigung dem Buch POLIZEIFAHRZEUGE vom XXL Verlag entnommen.

21013 Lada in Polizeilackierung und Oranienburger Behördenkennzeichen. Die Aufnahme entstand vermutlich auf dem Parkplatz des ehemaligen Polizeipräsidium.

Wartburg 353 S in der Farbe des Grenzschutzeinzeldienst - Bahnpolizei. Aufgenommen in der Jebensstraße Berlin Zoologischer Garten. Das Fahrzeug sowie der B 1000 wurden ca. 1994 ausgesondert.

Lada 21013 mit Stendaler Behördenkennzeichen. Noch in den Farben der Volkspolizei, jedoch schon mit der Beschriftung POLIZEI.

Lada Niva mit Behördenkennzeichen Halberstadt